Brennweite, Lichtstärke, Megapixel – was sagen die Zahlen aus?

Heutzutage hat fast jeder die Möglichkeit überall Fotos zu schießen. Das wird durch das allgegenwärtige Smartphone ermöglicht. Fast alle Handys haben eine integrierte Kamera. Wer aber richtig gute Aufnahmen machen will, greift nach spezielleren Geräten, wie der neuen digitalen Spiegelreflexkamera oder auch einer alten Sofortbildkamera. Diese ermöglichen professionellere Aufnahmen, als die meisten Smartphones. Allerdings sollte man auf Kennzahlen wie Megapixel, Lichtstärke und Brennweite achten.

Megapixel:

Brennweite Digitalkamera

Wichtige Kennzahlen einer Kamera – Megapixel, Lichtstärke, Brennweite (c) Thommy Weiss / pixelio.de

Die Angabe der Megapixel ist der wohl populärste Parameter einer Kamera. Diese Kennzahl ist auch bei Amateur-Geräten immer angegeben und seine Interpretation ist vermeintlich jedem bekannt. „Je höher die Megapixel Zahl, desto besser werden die Aufnahmen.“ So, zumindest glauben viele sei die Realität, was die Konzerne dann auch genauso in der Werbung ihrer neuesten Produkte übernehmen. Befasst man sich allerdings näher mit der Megapixelanzahl, wird klar, dass selbst für Bildvergrößerungen circa 6 Megapixel ausreichen würden. Lediglich, wenn man bei dem späteren Bild einen Abschnitt nah heranzoomen möchte oder auch eine große Aufnahme Drucken möchte, sollte man auf die Megapixelanzahl achten. Zu beachten ist, dass zu viel Megapixel sich auch negativ auf die Aufnahmequalität auswirken können, wenn nur eine niedrige Lichtstärke an der Kamera vorhanden ist.

Lichtstärke:

Als Lichtstärke bezeichnet man die maximale Ausbildungsmöglichkeit. Ein hoher Wert ermöglicht das Aufnehmen auch bei geringem Lichtzugang, wie zum Beispiel in der Dämmerung. Die Lichtstärke ist besonders relevant, wenn die Kamera eine hohe Megapixelzahl hat. Zu große Lichtstärke nutzt allerdings auch nichts. Bei zu starker Ausblendung werden die Aufnahmen schlecht und so bleibt auch hier das Potenzial dann ungenutzt. Die maximale Lichtstärke ist immer von der Brennweite abhängig.

Brennweite:

Die Brennweite ist eine Angabe, für welche Aufnahmen die Kamera besonders geeignet ist. Hohe Brennweiten über 85 mm ermöglichen es, Objekte aus weiterer Entfernung nah aufzunehmen. Normale Brennweiten um die 50 mm eignen sich für Aufnahmen, die Ähnlich dem menschlichen Auge sind. Zum Beispiel wenn man seinen Hund fotografieren will, kann man eine normale Brennweite verwenden. Eine kurze Brennweite ist besonders hilfreich, wenn man sich ganz nah am zu fotografierenden Objekt befindet.

Welche Brennweite für welche Fotografie:

  • Hohe Brennweite: Sport- und Actionfotografie
  • Normale Brennweite: Aufnahmen für Standardaufnahmen
  • Niedrigen Brennweite: Landschafts- und Architekturfotografie

Weitere wichtige Faktoren neben Brennweite & Co:

Innenleben einer Kamera und Brennweite

Neben Brennweite & Co sollte man auf das Innenleben einer Kamera achten (c) sprisi / pixelio.de

Was neben den Kennzahlen einer Kamera beachtet werden sollte, ist der Prozessor und der Akku. Durch die Leistungsstärke des Prozessors wird die Schnelligkeit der Aufnahme beeinflusst. Bei einem schlechten Prozessor treten auffällige Wartezeiten zwischen drücken des Aufnahmeknopfes und Aufnahme auf. Neben dem Prozessor sollte man darauf achten, dass der Akku leistungsstark und langlebig ist, damit die Kamera auch in der gewünschten Situation funktioniert.

Tipp:

Beim Kamerakauf sollte man sowohl, Geld, Zeit als auch Engagement investieren, um am Ende ein passendes Gerät zu erwerben.

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