Die neue Fujifilm X-E2

Fujifilm gilt ohne Frage als einer der ganz großen – und durchaus gefragten – Kameraproduzenten. In Sachen „Digitale Spiegelreflexkamera“ beispielsweise ist mittlerweile auch Fujifilm ganz vorne dabei. Mit der X-E2, der überarbeiteten Version der mittelmäßig erfolgreichen X-E1, will der japanische Technikkonzern nun allen Fortgeschrittenen und Profis der modernen Spiegelreflexbewegung ein besonders funktionsreiches Modell samt WLAN Anbindung bieten. Ob der Plan klappen könnte und die Unterschiede zum teilweise stark kritisierten Vorläufer wirklich spürbar den Kamerafluss beeinträchtigen, offenbart der Produktcheck.

Die digitale Spiegelreflexkamera X-E2 und ihr Design und Handling

Digitale Spiegelreflexkamera Fotografieren Regen

Auch bei feuchtem Wetter und schnellen Bewegungen sitzt die digitale Spiegelreflexkamera sicher in der Hand (c) Rainer Sturm / pixelio.de

Zugegeben: Am Design hat sich kaum etwas verändert. So ist auch die digitale Spiegelreflexkamera X-E2 sehr schlicht gehalten, allerdings mit einem leicht gemusterten Lederbezug versehen. Nicht jedermanns Geschmack, doch bei der Handhabung zahlt sich der recht hochwertige Kameraanzug schnell aus: Die Spiegellösung liegt gut in den Händen und verrutscht selbst bei rutschigen und nassen Händen oder schnellen Bewegungen nur selten.
Mit Ausmaßen von 12,9 x 7,5 x 3,7 Zentimetern sowie einem Gewicht von 370 Gramm fällt die digitale Spiegelreflexkamera übrigens auch recht kompakt aus. Eine zusätzliche Schutzhülle oder eine passende Kameratasche lässt sich also ohne weiteres nutzen, ohne Einschränkungen bei der Mobilität hinnehmen zu müssen.

Allgemeine Ausstattung und Leistung

Die digitale Spiegelreflexkamera X-E2 ist mit ihrem 16 Megapixel starken Objektiv und dem neuen Bildsensor wohl eindeutig der Dreh- und Angelpunkt der neuen Fujifilm. Letzterer erlaubt es zum Beispiel, frei einstellbare ISO Werte im Bereich von 200 bis 22.500 für Fotoaufnahmen auszuwählen – ein absoluter Topwert unter den derzeitigen Kameras! Ebenfalls ein großer Pluspunkt: der X-Trans Sensor samt eines eigenständigen Bildprozessors. Durch diese zwei Besonderheiten kann die digitale Spiegelreflexkamera X-E2 nun wesentlich zielgerichteter und schneller ihre Arbeit verrichten. So erfolgen die Scharfstellung und die eigentliche Aufnahme innerhalb weniger Millisekunden. Bisher scheint diese digitale Spiegelreflexkamera ein gutes Produkt zu sein und für Vielfotografierer und Dauernutzer eine sinnvolle Entscheidung.

Bildqualität

Digitale Spiegelreflexkamera Gänseblümchen Wasser

Eine Digitale Spiegelreflexkamera ermöglicht originalgetreue Bilder (c) Rosel Eckstein / pixelio.de

Fotos knipst die digitale Spiegelreflexkamera X-E2 ohne Frage sehr gut. So erscheinen selbst unter schlechten (sprich unnatürlichen oder schlichtweg geringen) Lichtverhältnissen klare und scharfe Bilder – Kein Wunder, in Anbetracht der zahlreichen High-End-Technik, die Fujifilm diesmal aufgebracht hat. Mit Bildbearbeitungsprogrammen für zusätzliche Effekte sind die Bilder der X-E2 eine ideale Grundlage. Einzig und allein das Blitzlicht bringt nicht den gewünschten Effekt und lässt die Spiegelkamera nach wie vor nur schummrige Bilder aufnehmen, falls einmal Lichtquellen gänzlich fehlen sollten.
Deutlich positiver fallen wiederum die vielfältigen Videooptionen auf. Hier scheint Fujifilm deutlich aus der Kritik seiner Kunden gelernt zu haben. So war das spärliche und hinderliche Bedienkonzept unter der Verwendung der Videofunktion bei der X-E1 ein häufig angeführter Kritikpunkt. Neben einer hohen Auflösung (Full-HD) kann die digitale Spiegelreflexkamera X-E2 nun wiederum mit zahlreichen Möglichkeiten zu Sofortänderungen dienen, die beim Vorgänger stets einen Neustart hervorriefen.

Zusatzfunktionen

Die digitale Spiegelreflexkamera X-E2 kann sich drahtlos mit PC & Co. verbinden – Die WLAN-Technik und der flotte Drahtloschip machen’s möglich. Ebenfalls integriert sind Geo-Tagging, Panoramaaufnahmen, Selbstauslösernutzung und viele weitere Zusatzfunktionen. Wirklich überzeugen kann die digitale Spiegelreflexkamera mit ihren zwei Bildschirmen. So dient der 3 Zoll große Touchscreen der allgemeinen Kamera- und Menüverwaltung, wohingegen der OLED-Sucher für ein besonders gezieltes Digitalbild sorgt.

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