High Definition Video – neue Standards auf dem Kamera- und TV-Markt

High Definition Video, oder auch kurz HDV bzw. HD-Video, so nennt sich der neue Video-Standard. Zwar scheint es ernüchternd für die Industrie, wie lange sich die alten Geräte im 4:3-Format halten und zudem, wie zufrieden ihre Anwender mit ihnen sind, aber alle die gestaltend und kreativ aktiv sein wollen sollten die neuesten Entwicklungen verfolgen.

High Definition Video für Hobby-Filmer

High Definition Video vergoldetes Kabel

High Definition Video Technik baut auf das moderne HDMI Kabel (c) Thomas Siepmann / pixelio.de

Gerade diejenigen die mit Film und Fotos arbeiten, dürften gespannt und interessiert auf das Format High Definition Video sein. Denn neuerdings werden schon Amateur-Cam Corder zu günstigsten Preisen verkauft, auf den Markt gebracht. Und diese nähern sich den extrem teuren Systemen von Cina-Alta (24p) deutlich an. Zur Herstellung von hochwertigen Kinofilmen ohne sich dabei in Unkosten zu stürzen, kann mit Vorfreude auf die neuen High Definition Video Geräte warten, die im Kommen sind. Denn mit so einem Cam Corder Angebot mit High Definition Video steht so etwas in der Art, wie eine kleine Revolution bevor.

Neuer Standard: High Definition Video

Denn dabei handelt es sich definitiv um den neuen Standard für Videos. Gerade die Big-Player, große Namen, wie Sony, Canon, Sharp und JVC haben sich im DV-Markt darauf geeinigt. JVC war dabei der Vorreiter dieser Entwicklung, da sie durch den JY-HD10 den ersten Camcorder im HDTV-Format auf DV-Basis auf dem Markt etablierten. Mit ihnen sind Aufzeichnungen im Vollbildformat in 720p möglich. Bei den Vorgaben erlauben die Industrieunternehmen zu dem HDTV-Standard sogar Zeilenzahlen, die noch höher sein sollen. So sollen maximal 1440×1080 Pixel möglich sein. Allerdings handelt es sich dann nicht um einen Vollbild, sondern um den Halbbild-Modus.

Die Technik hinter dem High Definition Video

Hier dienen die DV, sowie die Mini-DV Kassetten als Aufzeichnungsformat. Die Farbauflösung beträgt dabei 4:2:0. Die Bildqualität stellt sich als beachtlich dar, auch wenn das Format damit unter dem des maximalen Standards von HDTV liegt, welcher 1920×1080 beträgt. Das 4:3 Format wird nicht mehr angeboten und 16:9 wird zum neuen Standard. Zum Komprimieren der Bildinformationen werden MPEG 2, sowie MPEG 1-Layer II für den Ton benutzt.

High Definition Video Fernseh Kamera

High Definition Video Qualität ist im TV-Geschäft bereits Gang und Gäbe (c) Dieter Schütz / pixelio.de

Es gibt auf Grund des neuen Formats natürlich auch eine Reihe an Konsequenzen. Zum Beispiel werden weitere Geräte gebraucht, um High Definition Video Filme speichern zu können. Bisher gab es diese nur in Preislagen des Profi-Bereichs, doch inzwischen tut sich hier so einiges. Blackmagic Design beispielsweise bringt eine Schnittkarte für den Mac raus, die nicht mal 2000 Euro kostet und in der Lage ist 10Bit aus HDTV unkomprimiert zu erzeugen.

Sollen die Ergebnisse von geschnittenen Filmen nicht in High Definition Video raus gespielt werden, kann man HDTV-Videorekorder nutzen, die auf Blu-ray-Basis funktionieren. Alternativ kann auch der D-VHS-Rekorder von JVC genutzt werden, denn dieser kann HDTV ebenfalls in voller Auflösung wiedergeben und aufzeichnen.

High Definition Video: Fazit

HDTV wird den Film nie und nimmer ersetzen, doch es handelt sich hierbei um ein Videoformat, welches hochauflösend ist. High Definition Video bietet somit ganz andere eigene Möglichkeiten. Sicher können diese in Ausnahmefällen im Fernsehen und auf Kinoleinwänden für höhere Qualität garantieren. Doch letztlich sind es die Inhalte, die die Überzeugungsarbeit leisten müssen. Überzeugende Figuren im Film, so wie mitreißende Geschichten sind im 16:9 Format jedenfalls deutlich besser kadrierbar, sie entsprechen dem menschlichen Gesichtsfeld einfach viel besser.



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