Post Production mit Adobe After Effects

Nach dem Schnitt ist vor der Bearbeitung – das dürften vor allem professionelle Videobearbeiter wissen, die ihr in Premiere erstelltes Video mit Adobe After Effects noch etwas unterhaltsamer und wertiger machen wollen. Für alle, die mit After Effects noch nicht warm geworden sind, liefert vdska.de einen kleinen Einblick in das Thema Post Production und einen Überblick über die Möglichkeiten von Adobe After Effects.

Was ist Adobe After Effects eigentlich?

adobe after effects pinsel mit leinwand

Nicht nur Bilder lassen sich mit den Adobe-Programmen bearbeiten, dank After Effects lassen sich auch Videos nachträglich verschönern. (c) Helene Souza / pixelio.de

Adobe After Effects kommt wie viele andere Kreativ-Programme aus dem Hause Adobe, genauer gesagt aus der Creative Suite. Die kostet selbst für Studenten mit rund 360 Euro ein kleines Vermögen, für Menschen, die nicht aus dem Bildungssektor kommen, kostet sie mit knapp 1600 Euro sogar noch ein Vielfaches mehr. Für den Preis wird allerdings auch einiges geboten, hat die Creative Suite doch zahlreiche Programme an Bord, mit denen man die digitale Welt nach seinen eigenen Vorstellungen gestalten kann. Angefangen mit dem Bildbearbeitungsprogramm Photoshop (hier finden sie Photoshop Tipps), über das Webmodul Dreamweaver bis hin zum Videoschnittprogramm Adobe Premiere, mit dem seine mit Video Zubehör erstellten Filme schneiden kann, – die Creative Suite bietet alles was das kreative Herz begehrt.
Adobe After Effects gehört genauso zur Creative Suite und ist ein Programm, mit dem man seine geschnittenen Videos nachträglich noch bearbeiten kann – zum Beispiel wenn das Kosmetikstudio am Filmset unsaubere Arbeit geleistet hat.

Mit Adobe After Effects werden die Videos noch bunter

So bietet Adobe After Effects zahlreiche Möglichkeiten für die nachträgliche Bearbeitung des mit Premiere erstellten Videos. Zum Beispiel lassen sich visuelle Effekte nachträglich ins Video einbauen, wobei sich die Effekte in zwei unterschiedliche Sparten einteilen lassen: Zum einen in Invisible VFX, sprich die für den Zuschauer unsichtbaren Effekte, und die Visible VFX, die für den Betrachter sichtbaren Effekte.

  • Visible VFX: Zu den Visible VFX gehören vor allem Effekte, die den Zuschauer unterhalten sollen. Die sich verwandelnden Transformer gehören beispielsweise zu den Visible VFX. Im Idealfall merkt der Zuschauer nicht einmal, dass mit Effekten gearbeitet wurde.
  • Invisible VFX: Die Invisible VFX haben keine unterhaltende Funktion, sondern sollen Dinge kaschieren, die beim Dreh unbemerkterweise ins Bild gekommen sind. Dazu gehören zum Beispiel Stromkabel oder auch Straßenschilder, die nicht im fertigen Film auftauchen sollen. Durch Frame-by-Frame-Übermalungen werden die überflüssigen Elemente einfach aus dem Bild entfernt. Zu den Invisible VFX gehört auch das Ersetzen eines Greenscreens.

Weitere Einsatzmöglichkeiten von Adobe After Effects

Doch nicht nur Effekte lassen sich mit Adobe After Effects erstellen und ins Video einfügen, sondern auch Intros und Motion Designs. So bietet Adobe After Effects noch mehr Möglichkeiten zur Einbindung von Text – vor allem von beweglichem Text – im Video, weshalb sich gerade Trailer mit After Effects gut erstellen lassen.
Aus dem kleinen Überblick wird deutlich, dass die Post Production mit Adobe After Effects immens wichtig ist, gerade für professionelle Filmemacher – und auch deshalb meist genauso viel Zeit in Anspruch nimmt wie der Schnitt des Films.

Einen Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.