Sicherheit durch Selbstversorgung

Energie wird mit der Zeit nicht nur immer kostbarer, sondern leider auch immer teurer. Somit ist Energieeffizienz zu einem wichtigen Schlagwort für die Haushalte geworden und ein sogenanntes „Zuhause-Kraftwerk“ wie BHKW immer interessanter. Ist ein BHKW die zukunftsweisende Energielösung? Was ist ein BHKW überhaupt genau und wie funktioniert dieses „Zuhause-Kraftwerk“?

Sicherheit durch Selbstversorgung BHKW Maschine

Ein BHKW erzeugt gleichzeitig Strom und Wärme (c) Florian Gerlach / pixelio.de

Was ist ein BHKW?

Ein BHKW, kurz für Blockheizkraftwerk, ist ein Kraftwerk, das in Ein- und Mehrfamilienhäusern installiert werden kann. Durch ein Mikro- und ein Mini-BHKW erzeugt man selbstständig Energie und damit gleichzeitig Strom und Wärme. Ein Generator wird dabei von einem Gas-Verbrennungsmotor angetrieben, der Strom produziert. Dabei entsteht Wärme, die in die Heizungsanlage geführt wird.

Fakten zu BHKW

Bei steigenden Strompreisen sorgt das BHKW für mehr Unabhängigkeit und natürlich für weniger Kosten. Da sich das BHKW schon nach 6 Jahren vollständig abbezahlt hat, ist es eine äußert zukunftsorientierte Investition.

Viele BHWKs sind darüberhinaus sowohl für den Betrieb mit Erdgas, als auch Biogas geeignet. Ein weiterer Vorteil ist das Prinzip des „virtuellen Kraftwerks“, das autonom von externen Quellen selbstständig die Energieversorgung seiner Betreiber übernimmt. Überschüssige Energie wird hier von den einzelnen Privat-BHKWs ins gemeinsame Netz gespeist und somit intelligent aufgeteilt.

Wie funktioniert ein BHKW?

Wie schon erwähnt spielen bei einem BHKW ein Gas-Verbrennungsmotor, ein Synchrongenerator und ein Wärmetauscher die prioritäre Rolle. Eine Stromerzeugung findet in kleinen Einheiten genau da statt, wo zeitlich anfallende Wärme nicht über weite Strecken transportiert werden muss und damit auch sonst verlustreich wären. Vielmehr wird die Stromerzeugung unmittelbar verbraucht. Sobald Wärme für die Heizung oder eine warme Dusche und Energie für Licht oder Fernseher benötigt werden, produziert das BHKW automatisch Strom. Die überschüssige Wärme bleibt in einem „Pufferspeicher“ und wird somit erst bei Bedarf wieder genutzt. Zu viel produzierter Strom wird dagegen in das öffentliche Stromnetz eingespeist.

Sicherheit durch Selbstversorgung hohe Stromkosten

BHKW sorgt für niedrige Stromkosten (c) Thorben Wengert / pixelio.de

Ist BHKW lohnenswert?

Der eingespeiste Strom, die Steuerbefreiung für Flüssiggas und der Zuschlag für vermiedene Netznutzungsentgelte macht sich durchaus bezahlt. Zudem profitiert man nicht nur davon, eigenen Strom zu produzieren, sondern man bekommt für jede selbst genutzt oder eingespeiste Kilowattstunde einen KWK-, einen Kraft-Wärme-Kopplung-, Bonus. Wenn man all diese finanziellen Vergünstigungen zusammennimmt und gegen die Kosten hält, die man zum Antreiben des BHKWs braucht, heizt man beinahe zum Nulltarif.

Wann ist ein BHKW sinnvoll?

Ob sich eine genauere Betrachtung bezüglich Ihrer Stromversorgung lohnt, verrät Ihnen ein kleiner BHKW Check:

Sie haben einen Gasanschluss Zuhause?

Die folgenden drei Aussagen treffen auf Sie zu?

  • Die benötigte Kesselleistung liegt über 250 kW bzw. der Gasverbrauch über 300.000 kWh/a.
  • Ihr jährlicher Stromverbrauch liegt über 80.000 kWh.
  • Sie verbrauchen gleichzeitig Wärme und Strom.

Dann lassen Sie sich von einem Anbieter beraten!

Externe Förderung

BHKW wird gesetzlich gefördert. Volkswagen baut schon seit 2010 an einem dezentralen Kraftwerksnetz und auch die Telekom steigt mit in den Strommarkt ein. Zudem werden BHKW-Anlagen durch Energieversorgungsunternehmen gefördert, sodass es bei Mikro-, Mini- und herkömmlichen Anlagen zu Zuschüssen von einzelnen Unternehmen kommt.

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