Spionkamera – kleiner als es Bond erlaubt

Hört man heutzutage das Wort Spionkamera, denken die meisten zunächst an Agenten wie James Bond oder vielleicht noch an die Google Glasses. Doch die Möglichkeiten einer Spionkamera am eigenen Leib zu erfahren, wird wahrscheinlich den Wenigsten in den Sinn kommen. Dabei ist die Ausrüstung mit einer solchen Kamera sehr einfach und sie kann schnell und unkompliziert installiert, verwendet und ausgewertet werden. Mit dieser Technik ist die Überwachung ganzer Büroräume oder auch nur des eigenen Kinderzimmers sehr unkompliziert möglich.

Anwendungsgebiete der Spionkamera

Eine Spionkamera kann vielseitig im Alltag eingesetzt werden. Der Name „Spion“ ist hier nicht immer Programm und sollte nicht allzu wörtlich genommen werden. Dennoch eignet sich eine solche Minikamera natürlich hervorragend, um weitläufige Areale oder enge Räume zu observieren. Wer jedoch auch wirklich praktischen Nutzen oder sogar Spaß aus der Technik holen will, dem bieten sich noch weitere Möglichkeiten.

Überwachung im Büro und Gebäuden

Spionkamera versteckt im Wecker

Eine Spionkamera kann als Wecker oder Uhr getarnt, ganze Räume aufzeichnen (c) Uta Herbert / pixelio.de

Essentielle Kernaussage einer Spionkamera: getarnte, schwer auffindbare Technik, die Unerlaubtes aufzeichnet und dokumentiert. Für genau diesen Zweck kann die Technik im Büro oder Gebäudekomplexen eingesetzt werden. Anders als Funkkamera Technik im Überwachungssektor, kann eine Spionkamera versteckt angebracht werden. Etwaige Täter wissen nichts von der Überwachungskamera und können sich dementsprechend auf dem Bildmaterial verraten. Eingebaut in Uhren, Weckern oder ähnlichen Gegenständen und ausgestattet mit einem Weitwinkel Objektiv sowie GPS-Sender kann eine Spionkamera einen kompletten Raum ausleuchten und sogar bei Diebstahl zurückverfolgt werden.

Kinder im Blick dank Spionkamera

Doch nicht nur Verbrecher oder fragwürdige Mitarbeiter können durch eine Spionkamera enttarnt werden: auch Kleinkinder und Babys können besorgte Eltern so jederzeit im Blick haben. Das ist das Babyphone der neuen Generation, das das aufgezeichnete Material direkt per Funk, W Lan oder Blue Tooth an einen Empfänger streamt. Selbstverständlich kann auch Ton mitgesendet werden. Über moralische Aspekte muss sich hierbei jeder Nutzer selbst im Klaren sein, da eine derartige Überwachung – noch dazu unbemerkt durch die Spionkamera – ein Eingriff in die Privatssphäre ist.

Spionkamera im Modellbau

Was macht noch mehr Spaß als gestresste Mitarbeit zu filmen, die aus Frust ihr Computer-Equipment zerstören? Modellbau! Eine Spionkamera ist eine Minikamera und daher perfekt geeignet, um sie als Aufzeichnungsgerät auf die Modellbahn, des ferngesteuerte Auto oder sogar ein Modellflugzeug zu montieren. Mit dieser Technik kann der gesamte Flug oder die gesamte Fahrt aufgezeichnet und im Nachhinein bestaunt werden. Gerade Luftaufnahmen mit einer Spionkamera in High Definition Video Qualität liefert eindrucksvolle Bilder. Wer sich ein bisschen mit der Technik auskennt, kann das Bildmaterial in der Video Bearbeitung in Adobe Premiere oder anderer Software schneiden, arrangieren, mit Effekten versehen und veröffentlichen.

Technische Möglichkeiten der Spionkamera

Die Übertragung der Video Format Dateien erfolgt bei einer Spionkamera genauso einfach, wie bei einem Cam Corder. Insgesamt gibt es hier drei Varianten:

  • Live-Überwachung: die Spionkamera zeichnet mittels Bewegungssender oder Knopf Druck auf und sendet das Bildmaterial an einen Empfänger. Besonders nützlich für: Büro- und Gebäudeüberwachung und Nachtaufnahmen.
  • Aufzeichnung des Videos: hier wird das Material auf einer Micro SD Karte gespeichert und kann ganz unkompliziert, ohne Fire Wire oder USB ins Kartenlesegerät des Computers eingespeist werden. Die Aufnahme der Spionkamera erfolgt hier durchgängig, bis das Speichermedium voll ist.
  • Aufzeichnung per Bewegungsmelder: auch hier werden Video-Dateien auf einer Micro SD Karte für die Spionkamera gespeichert und können im Nachhinein analysiert werden. Der Vorteil: dank des Bewegungssensors zeichnet die Kamera nicht unentwegt auf, was einerseits Energie spart und andererseits übermäßigen Datenmüll verhindert.

Die Tarnung macht’s

Spionkamera im Bleistift getarnt

Spionkamera im Bleistift: Agent Bond lässt grüßen (c) flown / pixelio.de

Das Besondere an einer Spionkamera ist ihre Größe. Eingebaut in Kugelschreibern, Uhren, Weckern oder sogar Handys zeichnet sie unbemerkt alle Geschehnisse um sie herum auf und kann leicht und unkompliziert versteckt oder sogar im üblichen Umfeld getarnt arbeiten. Wer beim Kauf auf die rechtmäßige CE Zertifizierung achtet, kann mit der Anschaffung der Spionkamera Technik im Grunde genommen nichts falsch machen.



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