Wie hält der Hund beim Fotografieren still?

Einen Hund fotografieren zu wollen, ist immer eine besondere Herausforderung, weil man als Fotograf kaum gezielte Anweisungen geben kann. Beachtet man jedoch ein paar Regeln, dann erzielt man auch in diesem Bereich perfekte Ergebnisse. Wichtig hierbei ist es, eine für den Hund entspannte und spielerische Atmosphäre zu schaffen. Deshalb auch, wenn es sich nicht um das eigene Haustier handelt, bitte das Herrchen mit einbeziehen.

Hund fotografieren – Vorbereitungen

Hund fotografieren mit Halsband

Sauberer, gepflegter Hund mit schweizer Halsband(c) Regina Kaute / pixelio.de

Hund vorbereiten

Vor dem Fotoshooting sollte man noch einmal mit dem Hund Gassi gehen. Weiterhin sollte er sauber, gegebenenfalls gebürstet und die Augen gereinigt sein.

Accessoires vorbereiten

Je nach Wunsch kann man beim Fotografieren mit verschiedenen Accessoires arbeiten. Hier bieten sich für Action-Bilder Bälle und Frisbees an, sind eher Portraitbilder gewünscht, kann man ideal mit einem Hundehalsband einen Akzent setzten.

Tipp:

Das Lieblingsspielzeug und ein paar Leckerlis sollten immer in Reichweite sein.


Hund fotografieren – Fotoshooting

Outdoor

Möchte man den Hund in der Natur ablichten, so empfiehlt sich ein Tag mit schönem Wetter. Die Mittagszeit, in der die Sonne am höchsten steht ist empfehlenswert, da es hier kaum störende Schatten gibt. Oftmals reicht das Tageslicht völlig aus, um sehr gute Ergebnisse zu erzielen. Der Vorteil, den Vierbeiner in der Natur zu fotografieren liegt darin, dass man ihn auch gut in Bewegung fotografieren kann. Hierbei empfiehlt sich eine manuelle Einstellung der Digitalen Spiegelreflexkamera. Kurze Belichtungszeiten oder der Sportmodus sorgen dafür, dass das Bild nicht verwackelt.

Studio

Hund fotografieren im Studio

Decke als Accessoire für Hundeshooting im Studio (c) Oliver Haja / pixelio.de

Möchte man im Studio seinen oder einen fremden Hund fotografieren, so sollte man unbedingt einen Assistenten mitnehmen. Dieser kann während des Shootings die teure Studioausrüstung, schützen, damit der Hund nicht versehentlich die Spots umreißt oder sonstige Schäden verursacht. Die richtige Ausleuchtung des Studios ist bei einem Hundeshooting besonders wichtig, da auf den Einsatz von einem Blitz verzichtet werden sollte. Aus diesem Grund bitte den Blitz an der Kamera deaktivieren. Um die Aufmerksamkeit des Hundes zu gewinnen, kann man mit ihm reden. Spricht man ihn beispielsweise oft bei seinem Namen an, schaut er häufig neugierig in die Kamera. Um einiges einfacher wird das Shooting auch noch, wenn der Hund gängige Kommandos, wie Sitz und Platz kennt. Die Konzentrationsphase kann man verlängern, indem man, bei brav befolgten Befehlen, den Hund mit einem Leckerli belohnt. Wenn die Konzentration dann doch nachlassen sollte, unbedingt eine Pause einlegen und dem Hund Freiraum gewähren. Generell wird ein Shooting am Ende jedoch immer mit viel Spaß und tollen Bildern belohnt. Möchte man dennoch das Bild ein wenig aufbessern, kann man sich Photoshop Tipps oder ein Gimp Tutorial anschauen und anschließen kleine Änderungen vornehmen.

Tipp – Hund fotografieren:

Die Kamera sollte sich immer auf Augenhöhe des Tieres befinden, damit kommt der beste Freund des Menschen am besten zur Geltung.

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